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Maoris, Polynesier, Hawaiianer & Haida

die Maoris


Die polynesischen Māori (deutsch und englisch oft auch Maori) sind das indigene Volk Neuseelands. Ihre Vorfahren haben vermutlich im 13. Jahrhundert in mehreren Wellen Neuseeland besiedelt. Sie sprechen oftmals die gleichnamige Sprache Te Reo Māori.

Bedeutung

Das Wort „Māori“ wird mit Betonung auf dem a ausgesprochen, das o wird sehr kurz und manchmal kaum mehr hörbar gesprochen. Das Wort bleibt im Plural ohne s.

In der Sprache der Māori bedeutet das Wort „normal“ oder „natürlich“. In Legenden und Mythen bezeichnet das Wort sterbliche Menschen im Gegensatz zu Geistern und unsterblichen Wesen.

Das Wort hat Verwandtschaften in vielen anderen polynesischen Sprachen, so in der Hawaiischen Sprache 'Maoli', der Sprache Tahitis 'Maohi', mit ähnlichen Bedeutungen. Im zeitgenössischen Englisch bedeutet das Wort eher „ursprünglich“, „eingeboren“ oder „einheimisch“.

Neben der Bezeichnung „Māori“ bezeichnen sich die Māori selbst auch als Tangata whenua, wörtlich „Menschen des Landes“, und betonen hiermit ihr Gefühl der Verbundenheit mit ihrem Land.

Vor 1974 war die gesetzliche Definition einer Māori-Person durch ihre Abstammung festgelegt. Dies war wichtig beispielsweise in Bezug auf das Wahlrecht. Der Māori Affairs Amendment Act 1974 änderte diese Definition hin zu einer kulturellen Selbstbestimmung, was bedeutet: Māori ist, wer sich als Māori identifiziert. Um beispielsweise spezielle Fördergelder zu erhalten, ist es allerdings weiterhin erforderlich, wenigstens in Teilen Māori-Abstammung zu sein, allerdings gibt es keinen vorgeschriebenen Mindestanteil an „Māori-Blut“. Dies kann durchaus zu Diskussionen führen; so entzündete sich im Jahr 2003 eine Kontroverse an der Nominierung von Christian Cullen für das New Zealand Māori Rugby Union Team, weil er nur zu 1/64 Māori-Vorfahren habe. Im allgemeinen erleben insbesondere die Māori selbst ihre Identität als nicht genetisch festgelegt, sondern als eine Frage der kulturellen Identität.

Geschichte

Herkunft der Māori


Tāwhiao (-1894), der zweite König der Māori

Neuseeland war eine der letzten Gegenden der Erde, die von Menschen besiedelt wurden.

Archäologische und linguistische Forschungen führten bislang zu der Annahme, dass Neuseeland wahrscheinlich in mehreren Wellen besiedelt wurde, ausgehend von Ost-Polynesien zwischen 800 und 1300. Bei neueren Radiokohlenstoffdatierungen von Knochen der pazifischen Ratte, die nur als Begleitung von Menschen nach Neuseeland gelangen konnte, konnten aber nur Spuren gefunden werden, die nach 1280 datierten.

Māori berichten in ihren mündlichen Überlieferungen von diesen Immigrationswellen und beschreiben und benennen das jeweilige waka, seetüchtige Auslegerkanus. Verschiedene Stämme der Māori beziehen sich auf entsprechende Kanus und nennen nicht nur ihren Stamm, sondern auch ihr Kanu, wenn sie sich vorstellen.

Ursprungsland ist in der Mythologie der Māori die Insel Hawaiki, von der bisher nicht geklärt ist, ob diese existiert und wenn ja, welchen Namen sie heute trägt.

Kontakt mit Europäern vor 1840

Erster Kontakt mit Māori 1642 in der Mörderbucht, heute Golden Bay

Die Besiedelung Neuseelands durch Europäer begann vergleichsweise spät. Der neuseeländische Historiker Michael King beschreibt in seinem Buch The Penguin History Of New Zealand das Volk der Māori als die letzte große Gemeinschaft der Erde, die unberührt und unbeeinflusst von der Außenwelt lebte.

Erste europäische Erforscher einschließlich Abel Tasman, der 1642 Neuseeland erreichte, oder Kapitän James Cook, dessen erster Besuch 1769 stattfand, beschrieben Begegnungen mit Māori. Diese frühen Berichte beschreiben die Māori als ein grimmiges und kämpferisches Kriegervolk. Kämpferische Auseinandersetzungen zwischen den Stämmen waren in dieser Zeit häufig, und die Besiegten wurden manchmal versklavt oder verzehrt.

Ab den 1780ern trafen dann Māori auf europäische Robben- und Walfänger: manche heuerten gar auf diesen Schiffen an. Zunehmenden Einfluss auf die Māori hatten zu der Zeit auch Flüchtlinge aus den australischen Strafkolonien.

Um 1830 wurde die Anzahl der Pākehā, also der Europäer in Neuseeland auf zirka 2.000 geschätzt. Der Status der Neuankömmlinge zu dieser Zeit variierte von Sklaven bis zu hochrangigen Beratern, von Gefängnisinsassen bis hin zu jenen, die der europäischen Kultur freiwillig den Rücken kehrten und sich als Māori identifizierten. Letztere waren an der Zahl nicht unbeträchtlich und wurden als Pākehā Māori bezeichnet. Sie waren bei den Māori durchaus geschätzt für ihr Wissen und ihre handwerklichen Fähigkeiten, aber auch im Waffenbau. Frederick Edward Maning, ein früher Siedler, schrieb zwei lebhafte Bücher über das Leben der Siedler und der Pākehā Māori, die heute als Klassiker der neuseeländischen Literatur gelten, wenn sie auch an historischer Detailgenauigkeit nicht gemessen werden können.

Die Musketenkriege

Tāmati Wāka Nene, eine wichtige Figur der Neuseelandkriege, mit typischen Tätowierungen (Tā moko) hochrangiger Māori, zirka 1870

Während dieser Zeit hatten viele Stämme engen Kontakt zu den Europäern und deren Waffentechnologie, insbesondere Musketen. Dies führte zu einem militärischen Ungleichgewicht zwischen den Stämmen und zu zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen diversen Stämmen, die als die Musketenkriege in die Geschichte Neuseelands eingegangen sind. Da diese Gefechte mitunter sehr blutig geführt wurden, nahm die Zahl der Māori nicht unerheblich ab, wenn auch die genaue Opferzahl kaum ermittelbar scheint. Außerdem führten die Musketenkriege zu verschiedenen erzwungenen Wanderungsbewegungen einzelner flüchtiger Stämme mit Verschiebungen derer traditioneller Siedlungsgebiete.

Zuvor unbekannte europäische Krankheiten kosteten weiteren Māori das Leben. Die Schätzungen schwanken zwischen 10 und 50 Prozent. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde gar angenommen, die Māori könnten am Ende als Volk ganz verschwunden sein.

Mit dem zunehmendem Einfluss von Missionaren, der Besiedelung in den 1830ern und einer gewissen Gesetzlosigkeit geriet die britische Krone zunehmend unter den Druck zu intervenieren.

Die Neuseelandkriege nach 1840

Der Vertrag von Waitangi, welcher im Jahre 1840 unterzeichnet wurde, besagte, dass die Maoristämme ungetrübten Besitz von Land, Wälder, Fischgründe und anderer taonga haben sollten. Im Verlauf der Jahre danach bis 1872 kam es zu mehreren kriegerischen Auseinandersetzungen als Folge von Unklarheiten dieses Vertrags. Heute regelt das Waitangi Tribunal Unstimmigkeiten.

(weiter lesen - siehe Quelle)

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/M%C4%81ori


die Polynesier

Als Polynesier wird eine Gruppe von Völkern bezeichnet, zu dem unter anderem die Maori auf Neuseeland, aber auch die Bewohner von Hawaii, Tahiti und Fidschi zählen.

Seit etwa 6000 Jahren besiedelten die Polynesier die Inseln des Pazifikss. Wohl bedingt durch die lange Isolation der Polynesier ist ihre ursprüngliche Herkunft sehr umstritten. Genomforschungen legen eine Herkunft aus Taiwan nahe, aber auch Neuguinea ist in der Debatte.

Die Polynesier gehörten zu den geschicktesten Seefahrern der Geschichte. Sie besiedelten viele der rund 10000 Inseln des südlichen Pazifik, darunter Tonga, Neuseeland, Hawaii und die Osterinsel.

Zwischen 200 v. Chr. und 400 n. Chr. segelten Polynesier nach Norden, in westlichen Bogen nach Melanesien und Mikronesien. Andere östlich gegen Strömung und Wind zu den Cookinseln. Von dort aus, irgendwann zwischen der Zeitenwende und 600 n. Chr. entdeckten sie Tahiti, die Tuamotus, die Marquesas, Mangareva und Pitcairninseln. Sie fuhren aus, um neue Inseln und Plätze für ihr Volk zu finden.

Die Kunst sich auf dem Wasser zu orientieren war einer Elite, genannt Wasseresser vorbehalten. Der Schiffstyp, den die Polynesier benutzten, hieß Auslegerkanu und bestand aus zwei Rümpfen.

Die Wasseresser, Angehörige einer hochgeachteten Sippe, navigierten mit Hilfe von Sternen, Vogelscharen in der Nähe von Inseln und Wellenströmungen.

(weiter lesen - siehe Quelle)

Quelle: http://www.calsky.com/lexikon/de/txt/p/po/polynesier.php


die Hawaiianer

Bevölkerung

Neben den polynesischen Ureinwohnern siedelten sich nach der Entdeckung weiße Missionare, Händler und Walfänger in Hawaiʻi an. Für den Zuckerrohranbau und später Ananasanbau wurden chinesische und japanische Arbeitskräfte angeworben, die sich dort ansiedelten und teilweise ihre Kultur mitbrachten. Die berühmten „goldenen Menschen“ von Hawaiʻi entstanden aus der Durchmischung der polynesischen Ureinwohner mit den asiatischen (v. a. japanischen) Einwanderern.

Die Hawaii-Inseln zählen etwa 1,2 Millionen Einwohner. Hauptstadt und zugleich größte Stadt des Archipels ist Honolulu mit etwa 390.000 Einwohnern. Die größten Bevölkerungsgruppen bildeten im Jahre 2000 Asiaten mit 41,6 % (einschließlich 16,7 % japanischer, 14,7 % philippinischer und 4,7 % chinesischer Herkunft), 24,3 % Menschen europäischer Herkunft, 7,9 % Polynesier (6,6 % „ursprüngliche“ Hawaiier) und 1,8 % Schwarze (Afroamerikaner).

Bereits 1941, am Vorabend des japanischen Angriffs auf Pearl Harbor, machten die hawaiischen Ureinwohner kaum noch 6 % (22.000) der damals insgesamt 370.000 Einwohner aller Inseln aus, gegenüber 42.000 US-Militärangehörigen und etwa 150.000 japanischen Einwanderern allein auf der Insel Oahu (40,5 %).

Besiedlung

Es waren vermutlich Polynesier von den Marquesas-Inseln, welche zwischen dem zweiten und sechsten Jahrhundert (nach anderer Ansicht etwa seit 800 n. Chr.) nach Hawaii gelangten. Eine zweite Siedlerwelle von Polynesiern folgte etwa im 11. Jahrhundert von Tahiti aus. Die Seefahrer waren in der Lage, die ungeheure Entfernung von etwa 5500 Kilometern von den Marquesas mit großen Auslegerkanus dank einer ausgefeilten Navigationstechnik zu überwinden. Sie navigierten nach den Sternen, nach der Dünung, nach Wolkenbildung und -zug und nach Vogelschwärmen. All diese Informationsquellen zusammengenommen ermöglichten es ihnen, über tausende von Kilometern zielgenau eine bestimmte Insel anzusteuern. Ihre Doppelrumpfboote bestanden aus ausgehöhlten und mit Harzen abgedichteten Baumstämmen als Schwimmkörpern. Diese wurden durch Balken zusammengehalten, die sich in der Mitte zwischen ihnen kreuzten . Auf dem den Schwimmkörpern entgegengesetzten Ende der Balken saß eine teilweise überdachte, leichtgebaute Plattform mit einer Tragfähigkeit bis zu 100 Personen. Zusammengehalten wurde die ganze Konstruktion mit Seilen, die aus den Fasern der dicken Außenschale der Kokosnuss geflochten waren und über eine Haltbarkeit von bis zu fünf Jahren im Salzwasser verfügten. Auch das Segel des polynesischen Doppelrumpfbootes war eine Besonderheit. Mast und Segelfläche bildeten eine Einheit, ähnlich einem überdimensionalen Palmblattfächer mit zwei nach oben zeigenden Spitzen, zwischen denen eine halbkreisförmige Aussparung war, deren tiefsten Punkt die (eingebaute) Mastspitze bildete. Am jeweiligen Ende der beiden Schwimmkörper war zwischen ihnen eine Holzkonstruktion befestigt, in die sich, je nach Bedarf, das Segel stecken ließ. Daher besaß das polynesische Reiseboot im „westlichen Sinne“ weder Bug noch Heck, sondern Bug konnte auch Heck sein und umgekehrt, je nach Fahrtrichtung. Die Segelfläche selbst bestand aus einem seitlich aneinander genähten, aus Palmblattspitzen geflochtenen Band und war zwar an den Enden elastisch und, durch den in der Mitte eingebundenen Mast, steif.

(weiter lesen - siehe Quelle)

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hawaii#Bev.C3.B6lkerung
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hawaii#Besiedlung


die Haida

Die Haida sind ein Indianervolk in Kanada und damit eine der über 600 First Nations des Landes.

Ihr traditionelles Siedlungsgebiet erstreckt sich über einige Küstenregionen British Columbias und des südöstlichen Alaskas. Ihre Sprache, das Haida, die heute nur noch von wenigen hundert Menschen gesprochen wird, gehört zur Na-Dené-Sprachgruppe.

Die Haida-Krieger waren gefürchtet; durch ihre hochseetüchtigen Kanus waren sie vor allem auf dem Meer dominant. Eine Legende der Haida lässt vermuten, dass sie es bis nach Hawaii mit ihren Booten geschafft haben.

Sie lebten in Langhäusern, die aber nicht mit denen der Irokesen zu verwechseln sind. Bekannt ist auch der Potlatch (Chinook geben)

Seit der Pockenepidemie von 1862 des 19. Jahrhunderts ging die Zahl der Haida von 8.000 auf heute ca. 2.000 zurück. In Folge des dramatischen Bevölkerungsrückganges wurde die traditionelle Siedlungsweise in Dörfern je eines Matriklans zugunsten von Dörfern mit mehreren Klans aufgegeben.

Die Haida sind bekannt für ihre imposanten Totempfähle.

(weiter lesen - siehe Quelle)

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Haida_%28Volk%29



http://www.panke-ink.de